Wanderungen

Ganz gleich, ob es sich um einen einfachen Weg handelt, der zu einer Schutzhütte führt, oder um eine Route, welche die 3192 Meter des höchsten Gipfels der Pale di San Martino erreicht, die Höhenwanderungen schenken immer große Genugtuung.
Man sollte immer daran denken, auch bei einfachen Strecken immer eine detaillierte Karte der Wanderwege mit sich zu führen und angemessene Kleidung zu tragen. Es wird außerdem dazu geraten, sich über die Routen zu informieren und bei den Bergführern Auskunft einzuholen.
Es ist von Vorteil, die Wettervorhersage vor jeder Wanderung zu konsultieren: denn auch wenn der Wetterbericht gut ist, so ist nachmittags die Möglichkeit eines Gewitters größer; es ist folglich ratsam, früh am Morgen zur Wanderung aufzubrechen.

Die klassischen und beliebtesten Wanderungen führen zu den Schutzhütten.
Durch die weiß-roten Markierungen des CAI-SAT gut gekennzeichnet, sind die Wege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Längen. Es wird deshalb dazu geraten, sich bereits im Voraus über die am besten auf die eigenen Fähigkeiten abgestimmten Routen zu informieren.
Dank der hervorragenden Lage unserer Täler, befinden sich die Schutzhütten (Rifugi) verteilt auf drei Gebirgsketten: Pale di San Martino, Lagorai und Vette Feltrine.
 

AUSFLÜGE ZU DEN SCHUTZHÜTTEN

RIFUGI ALPINI:

Rifugio Colbricon
Von der Almhütte Malga Rolle aus, über den Saumpfad mit Wegmarkierungen 14 -348: 30m Höhenunterschied bergauf, 45 Min., einfach.
Vom Passo Rolle aus, über den Weg der Cima Cavallazza: 350m Höhenunterschied bergauf, 400m bergab, 3 Std., mittelschwer.
Von der Almhütte Malga Ces aus, über den Weg mit Markierung 14: 260m Höhenunterschied bergauf, 2 Std., einfach.

Rifugio Mulàz (Pale di San Martino)
Von der Berghütte Segantini aus, über die Forststraße/den Weg mit Markierungen 721-710: 560m Höhenunterschied bergauf, 150 m bergab, 3:30 Std, schwierig.
Von der Almhütte Malga Venegia aus, über die Forststraße/den Weg mit Markierungen 721-710: 800m Höhenunterschied bergauf, 150 m bergab, 3:30 Std, schwierig.
Vom Rifugio Pedrotti-Rosetta aus, über den gesicherten Weg „Passo delle Farangole“, mit Kletterpassagen.

Rifugio Pedrotti alla Rosetta (Pale di San Martino)
Von der Bergstation der Seilbahn Rosetta aus, über den Weg mit Markierung 701: 60m Höhenunterschied bergab, 20 Min., einfach.
Von Colverde aus, über den Weg mit Markierung 701: 3 Std., anspruchsvoll.
Von San Martino aus (Start an der Kabinenbahn Colverde), über den Weg „Col dei Bechi“ (Wegmarkierung 702): 1100m Höhenunterschied bergauf, 5 Std., schwierig.

Rifugio Velo della Madonna (Pale di San Martino)
Von San Martino (Talstation der Kabinenbahn Colverde) aus, über die Forststraße und den Weg mit Markierungen 702-721: 900m Höhenunterschied bergauf, 3,30 Std., mittelschwer.
Von der Almhütte Malga Zivertaghe aus, über den Weg mit Markierung 713: 975m Höhenunterschied bergauf, 3:30 Std., mittelschwer.
Vom Val Canali (Prati Fosne) aus, über den gesicherten Weg „Dino Buzzati“ (Wegmarkierung 747), mit Kletterpassagen.
Vom Val Canali (Prati Fosne) aus, über den gesicherten Weg „Camillo Depaoli“, mit Kletterpassagen.

Rifugio Pradidali (Pale di San Martino)
Vom Val Canali (Hotel Baita la Ritonda) aus, über den Weg mit Markierung 709:
1100m Höhenunterschied bergauf, 3 Std, schwierig.
Vom Rifugio Rosetta aus, über den Passo Pradidali Basso (Wegmarkierung 709):
200m Höhenunterschied bergauf, 400m bergab, 3.30 Std, schwierig.
Vom Rifugio Rosetta aus, über den gesicherten Weg  „Passo di Ball“, mit Kletterpassagen.

Rifugio Canali-Treviso (Pale di San Martino)
Vom Val Canali (Malga Canali) aus, über den Weg mit Markierung 707: 330m Höhenunterschied bergauf, 1.20 Std, einfach.
Vom Passo Cereda aus, über den Weg „Forcella d’Oltre“ (Wegmarkierung 718, Höhenweg Nr. 2): 700m Höhenunterschied bergauf, 400m bergab, 3.30 Std., schwierig.
Vom Rifugio Pedrotti-Rosetta aus, über den Altopiano delle Pale und den Passo Canali (Wegmarkierungen 709-708-707): 250m Höhenunterschied, 6 Std., schwierig.

Rifugio Boz (Vette Feltrine)
Vom Val Noana (nahe des Rifugio Fonteghi) aus, über die Forststraße/den Weg mit Markierung 727: 620m Höhenunterschied bergauf, 2:30 Std, einfach.
Vom Val Noana (nahe des Rifugio Fonteghi) aus, über den Weg von Col San Piero (Wegmarkierung 748): 850m Höhenunterschied bergauf, 230m bergab, 3:30 Std., mittelschwer.

Rifugio Vederna (Vette Feltrine)
Von Imèr (Ortschaft Cappuccetto Rosso) aus, über den Saumpfad mit Wegmarkierung 736: 700m Höhenunterschied bergauf, 2 Std., mittelschwer.

Rifugio Ottone Brentari - Cima d’Asta (Lagorai)
Von Caoria (Valle del Vanoi) aus, über den Weg des Val Regana:
1800m Höhenunterschied bergauf, 5-6 Std, schwierig.

 

RIFUGI ESCURSIONISTICI:

WANDERUNGEN ÜBER WIESEN UND WEIDEN

Bequem, einfach, für jeden machbar. Die Wanderungen über Wiesen und Weiden sind in der Regel flach oder mit nur geringem Höhenunterschied, wenig anspruchsvoll und absolut erholsam. Es ist auch eine gute Gelegenheit, mehr über die Bauweise der Schutzhütten, die für deren Bau verwendeten Materialien, die einfachen aber effizienten Techniken, mit denen seit Jahrhunderten die Ställe und Casère in Mauerwerk und die Heuschober aus Holz errichtet werden, zu erfahren.

Die Castellazzo Wiese und Berghütte Segantini
• Vom Passo Rolle aus, über Schotterstraße: 200m Höhenunterschied bergauf, 1 Std., einfach.
• Von der Almhütte Malga Fosse aus, über den Weg mit Markierung 712:
240m Höhenunterschied bergauf, 1:30 Std., mittelschwer.

 

Piani della Cavallazza
• Von der Almhütte Malga Fosse aus, über den Weg mit Markierung 15:
100m Höhenunterschied bergauf, 60m bergab, 1:30 Std., mittelschwer.
• Von der Almhütte Malga Ces aus, über den Weg mit Markierung 15:
300m Höhenunterschied bergauf, 1:30 Std., mittelschwer.

 

Die  Dismoni-Wiesen
• Von Siror aus, über die Strada della Piana/Zocaril (Wegmarkierung 377):
550m Höhenunterschied bergauf, 2 Std, einfach.
• Von San Martino di Castrozza aus über die Forststraße von Malga Crel (Wegmarkierung 350): 130m Höhenunterschied bergauf, 250m bergab, 2 Std, einfach.


Die Ronzi-Wiesen
• Von San Martino di Castrozza aus (Talstation der Kabinenbahn Colverde), über die Forststraße (Wegmarkierungen 702-724-745): 100m Höhenunterschied bergauf, 400m bergab, 2 Std, einfach.
• Vom Val Canali (Piereni) aus, über Schotterstraße/Pfad Richtung Fosne/Rodena/Prasorin (Wegmarkierung 719-731):  250m Höhenunterschied bergauf, 100m bergab, 2Std, mittelschwer.
Die Wiesen von Fosne - Prà Cimerlo
• Vom Val Canali (Hotel Baita La Ritonda) über Schotterstraße/Saumpfad durch die Wiesen von Cercenadura/Piereni: 250m Höhenunterschied bergauf, 2 Std, einfach.

 

Anello Prati Cenquei - Stiozze
• Von der Berghütte Baita del Vecio aus, über die Schotterstraße und den Weg mit Markierung 723: 200m Höhenunterschied bergauf, 2 Std, einfach.

 

Val Giasinozza
• Vom Rifugio Caltena aus, über die Schotterstraße mit Wegmarkierung 729: 100m Höhenunterschied bergauf, 1 Std, einfach.
• Von der Almhütte Malga Fossetta aus, über den Weg des Passo Palughét (Wegmarkierung 729): 400m Höhenunterschied bergauf, 650m bergab, 3:30 Std, schwierig.

 

Die Wiesen von San Giovanni
• Vom Rifugio Caltena aus, über die Schotterstraße mit Wegmarkierung 728: 50m Höhenunterschied bergauf, 45 Min, einfach.
• Vom Agritur Le Vale aus, über die Schotterstraße mit Wegmarkierungen 726-728: 250m Höhenunterschied bergauf, 1 Std, einfach.
• Von Mezzano (Loc. Oltra) über den Weg „Tasedi/Falasorni“ (Wegmarkierung 728): 650m Höhenunterschied bergauf, 02:30 Std, einfach.

 

Zu den "Masi del Lozen"
• Von Zortea aus, über die asphaltierte Straße und den Saumpfad: 150m Höhenunterschied bergauf, 1:30 Std, einfach.

 

Rund um die Colmèi de Ronc
• Von Ronco Chiesa aus, über den Weg und den Saumpfad: 200m Höhenunterschied bergauf, 02:30 Std, einfach.

 

Zu den Ruinen der Bergbausiedlung von Pralongo
• Von Canal San Bovo, Loc. Prolongo aus, über einen bequemen Saumpfad: 60m Höhenunterschied bergauf, 45 Min., einfach.

 

Die Kirche San Silvestro
• Vom Passo Gobbera aus, über Schotterstraße/Pfad: 150m Höhenunterschied bergauf, 1 Std., einfach.
• Von Imèr (Loc. Masi) aus, über den Weg mit Markierung 346: 350m Höhenunterschied bergauf, 1:30 Std., mittelschwer.

AUSFLÜGE ZU DEN SEEN

Die vielen Bergseen sind ausgezeichnete Gelegenheiten für angenehme Spaziergänge und Wanderungen in unberührter Natur. 

Die Seen von Colbricon
• Von der Almhütte Malga Rolle aus, über den Saumpfad mit Wegmarkierung 14-348: 30m Höhenunterschied bergauf, 45 Min., einfach.
• Vom Passo Rolle aus, über den Weg der Cima Cavallazza: 350m Höhenunterschied bergauf, 400m bergab, 3 Std., mittelschwer.
• Von der Almhütte Malga Ces aus, über den Weg mit Markierung 14: 260m Höhenunterschied bergauf, 2 Std., mittelschwer.

Der Calaita-See
• Von San Martino (Campingplatz) aus, über die Forststraße/den Weg mit Markierung 350: 210m Höhenunterschied bergauf, 2:30 Std, einfach.
• Vom Rifugio Dismoni aus, über die Forststraße/den Weg mit Markierungen 377-350:
410m Höhenunterschied bergauf, 2 Std, mittelschwer.
• Von Siror (Ortsch. Nolesca) aus, über den Weg mit Markierungen 351-350: 850m Höhenunterschied bergauf, 3 Std., mittelschwer.

Der Pisorno-See
• Vom Calaita-See aus, über den Weg mit Markierung 347: 500 m Höhenunterschied bergauf, 02:30 Std., mittelschwer.
Der kleine Welsperg-See
• Von Tonadico (Kraftwerk Castelpietra) aus, über den Weg „Madonna della Luce“: 300m Höhenunterschied bergauf, 1 Std., einfach.

Der Noana-See
• Vom Val Noana (Rifugio Fonteghi) aus, über die Schotterstraße/den Weg mit Markierung 726: 100m Höhenunterschied bergauf, 20 Min., einfach.
• Vom Rifugio Caltena aus, über die Forststraße von Poit und den Weg der Anconeta (Wegmarkierung 726): 250m Höhenunterschied bergab, 1:30 Std, einfach.

AUSFLÜGE ZU DEN ALMHÜTTEN

Auf den Weiden in Hochgebirgslagen befinden sich viele Almhütten. Dabei handelt es sich um bäuerliche Gebäude, die während der warmen Sommermonate als Stall für das Rindvieh dienen und in der Vergangenheit auch zur Milchverarbeitung genutzt wurden. Heutzutage wird die auf den Almen gemolkene Milch täglich abgeholt und zur Käserei in Primiero gebracht.
Aus diesem Grund haben viele Senner, die nicht mehr mit der Käseproduktion beschäftigt sind, ihre Almen in den letzten Jahren ausgestattet, um Wanderern eine bäuerliche Stärkung anbieten zu können.


Almhütte Malga Civertaghe

• Vom Hotel Maso Col aus durch den Ortsteil Fontanelle und den markierten Weg Nr. 23 entlang; Dauer: 40 Minuten.
• Vom Hotel Maso Col aus durch den Ortsteil Fontanelle und den markierten Weg Nr. 724 entlang zur Hütte Rifugio al Velo und ANSCHLIESSEND DER AUSSCHILDERUNG ZUR ALMHÜTTE MALGA CIVERTAGHE FOLGEN; Dauer: 1,5 Stunden.
• Von Siror aus den markierten Weg Nr. 717 entlang; Dauer: 2 Stunden.
• Vom Restaurant Cant del Gal über das Val Canali den markierten Weg Nr. 731 entlang; Dauer: 4 Stunden.
Schwierigkeitsgrad: T
 
Almhütte Malga Tognola
• Von der Bergstation der Gondelbahn Tognola aus dem bergab verlaufenden Weg folgen, Höhenunterschied: 150 m; Dauer: 30 Minuten; Schwierigkeitsgrad: T
• Von San Martino (Campingplatz) aus den bergauf verlaufenden Forstweg/Wanderweg entlang (Wegmarke 2-7-8), Höhenunterschied: 700 m; Dauer: 2,5 Stunden; Schwierigkeitsgrad: E
• Von San Martino (Talstation Gondelbahn Tognola) aus den bergauf verlaufenden Forstweg/Wanderweg entlang (Wegmarke 352), Höhenunterschied: 750 m; Dauer: 2,5 Stunden; Schwierigkeitsgrad: E 
 
Almhütte Malga Valcigolera
• Von San Martino (Campingplatz) aus den bergauf verlaufenden Forstweg/Wanderweg entlang (Wegmarke 368), Höhenunterschied: 430 m; Dauer: 1,5 Stunden; Schwierigkeitsgrad: T
• Von der Almhütte Malga Tognola aus den bergauf verlaufenden Wanderweg entlang (Wegmarke 9), Höhenunterschied: 260 m; Dauer: 1 Stunde; Schwierigkeitsgrad: E
• Von der Hütte Rifugio Punta Ces aus dem bergab verlaufenden Weg folgen, Höhenunterschied: 350 m; Dauer: 1 Stunde; Schwierigkeitsgrad: E
 
Almhütte Malga Crel
• Von San Martino (Campingplatz) aus den bergauf verlaufenden Forstweg entlang (Wegmarke 350), Höhenunterschied: 130 m; Dauer: 1 Stunde; Schwierigkeitsgrad: T
 
Almhütte Malga Pala
• Von San Martino (Talstation Gondelbahn Colverde) aus den bergauf verlaufenden Wanderweg entlang (Wegmarke 18-701), Höhenunterschied: 510 m; Dauer: 2 Stunden; Schwierigkeitsgrad: E
• Von San Martino (Talstation Gondelbahn Colverde) aus den bergauf verlaufenden Wanderweg „Sentiero del Cacciatore (Jägerweg)“  entlang (Wegmarke 702-725), Höhenunterschied: 510 m; Dauer: 2,5 Stunden; Schwierigkeitsgrad: E
 
Almhütten Malga Venegia und Malga Venegiota
• Von Capanna Cervino aus den Forstweg entlang, Dauer: 2,5 Stunden.
• Von der Hütte Baita Segantini aus den bergab verlaufenden Forstweg entlang, Höhenunterschied: 400 m; Dauer: 2 Stunden.
• Von Pian dei Casoni (Privatstraße am Passo Valles) aus den bergauf verlaufenden Forstweg entlang, Höhenunterschied: 120 m; Dauer: 30 Minuten.
• Von der Hütte Malga Juribello aus dem bergab verlaufenden Weg folgen, Höhenunterschied: 100 m; Dauer: 1,5 Stunden; Schwierigkeitsgrad: T
 
Almhütte Malga Juribello
• Von der Staatsstraße des Rollepass aus über den Forstweg, Höhenunterschied: 100 m; Dauer: 1,5 Stunden.
• Vom Rollepass (Talstation der Sesselbahn Segantini) aus entlang des bergab verlaufenden Wanderweges, Höhenunterschied: 50 m; Dauer: 1,5 Stunden.
• Von der Hütte Malga Rolle aus den bergab verlaufenden Forstweg/Wanderweg entlang, Höhenunterschied: 50 m; Dauer: 1 Stunde 45 Minuten.
• Von Pian dei Casoni (Privatstraße am Passo Valles) aus über den bergauf verlaufenden Wanderweg, Höhenunterschied: 200 m; Dauer: 2 Stunden; Schwierigkeitsgrad: T
 
Almhütte Malga Fossetta
• Vom Passo Cereda aus den bergauf verlaufenden Forstweg entlang, Höhenunterschied: 200 m; Dauer: 1 Stunde; Schwierigkeitsgrad: T
• Vom Gasthof Baita del Vecio aus den bergauf verlaufenden Forstweg entlang (Wegmarke 723), Höhenunterschied: 500 m; Dauer: 2 Stunden; Schwierigkeitsgrad: E
 

Almhütte Malga Canali
• Vom Val Canali (Gasthof Cant del Gal) aus über den bergauf verlaufenden Wanderweg der Prati Canali (Wiesen des Val Canali), Höhenunterschied: 150 m; Dauer: 45 Minuten; Schwierigkeitsgrad: T
• Vom Val Canali (Gasthof Baita la Ritonda) aus über den bergauf verlaufenden Wanderweg zur Almhütte Malga Pradidali (709), Höhenunterschied: 150 m; Dauer: 1,5 Stunden; Schwierigkeitsgrad: T
 
Almhütte Malga Boalon
• Von Cicona aus den bergauf verlaufenden Forstweg entlang, Höhenunterschied: 700 m; Dauer: 2,5 Stunden; Schwierigkeitsgrad: E
 
Almhütte Malga Fiamena
• Von Caoria aus den bergauf verlaufenden Maultierweg/Forstweg entlang, Höhenunterschied: 900 m; Dauer: 3 Stunden; Mittelschwer. Im Sommer fährt ein Shuttlebus bis nach Pont de Stel, von dort aus geht es weiter über den bergauf verlaufenden Maultierweg, Höhenunterschied: 600 m; Dauer: 2 Stunden; Schwierigkeitsgrad: E
 
Almhütte Hintere Malga Fossernica
• Von der Hütte Rifugio Refavaie aus den bergauf verlaufenden Mautlierweg bzw. Wanderweg entlang (Wegmarke 335), Höhenunterschied: 900 m; Dauer: 2 Stunden; Schwierigkeitsgrad: E
 
Almhütte Vordere Malga Fossernica
• Von Caoria, Ortsteil Caseri, aus dem bergauf verlaufenden Militär- und Maultierweg entlang, Höhenunterschied: 900 m; Dauer: 2,5 Stunden; Schwierigkeitsgrad: T
 
Almhütte Malga Grugola
• Vom See Lago di Calaita aus den bergauf verlaufenden Forstweg entlang, Höhenunterschied: 130 m; Dauer: 45 Minuten; Schwierigkeitsgrad: T
• Vom Restaurant Lozen aus dem bergauf verlaufenden Wanderweg, der an den Bauernhöfen am Lozen, an der Prà del Prete (Pfarrerswiese) und an der Almhütte Malga Lozen entlang führt, folgen, Höhenunterschied: 600 m; Dauer 1 Stunde 45 Minuten; Schwierigkeitsgrad: E

TREKKING DES DENKENDEN CHRISTUS

Der Castellazzo, ein kleiner Gipfel, der auch diejenigen zu verzaubern weiß, die ihr ganzes Leben in den Bergen verbracht haben, ist seit 2009 die Kathedrale des „Cristo Pensante“.
Die von jedem begehbare Trekking-Route des „Cristo Pensante“ ist eine einmalige Gelegenheit, einen Spaziergang im Naturpark Paneveggio-Pale di San Martino mit einer Selbstreflexion zu verbinden, auf die eigenen Gefühlen zu lauschen und wieder mit sich selbst und der Natur in Einklang zu treten. 
Es ist ein Trainingsgelände der Gedanken, ein Ort um sich Fragen zu stellen und die Antworten darauf zu finden, um zu begreifen, wie klein der Mensch im Vergleich zum Weltall ist. Und, im dem Moment, in dem sich die Sonne zur Ruhe begibt, einem Sternenmeer Platz machen, um festzustellen, dass nicht wir die Natur betrachten, sondern SIE es ist, die uns beobachtet. In diesem Moment kann sich ein jeder ein klein wenig bereichert fühlen und alles aus einer neuen Perspektive betrachten.

KLASSIFIZIERUNG DER SCHWIERIGKEITSGRADE VON WANDERWEGEN

Jeder Ausflug in die Berge kann anders verlaufen und unterschiedliche Schwierigkeiten mit sich bringen, abhängig von der Beschaffenheit des Geländes, der Art der Route, der Exposition des Wanderweges, der zu erreichenden Höhe, der Jahreszeit sowie vom Höhenunterschied beim Anstieg etc.
Um aus den Ausflugszielen jene auswählen zu können, die am besten geeignet sind, sowie um das Vorfinden von Schwierigkeiten, denen man nicht gewachsen ist, zu vermeiden, gibt es die nachstehenden Schwierigkeitsgrade, die als hinweisend anzusehen ist.
Es werden die Abkürzungen des C.A.I. (Club Alpino Italiano, entspricht dem österreichischen bzw. deutschen Alpenverein) verwendet, um die Belastungen zu klassifizieren, die von den einzelnen Wanderwegen ausgehen.


T: Sentiero Turistico (Touristischer Wanderweg).
Wanderwege, die auf kleinen Straßen oder Maultierwegen verlaufen, sowie breite Steige; eher kurze Strecken, die deutlich gekennzeichnet sind und keine Unsicherheiten sowie Orientierungsschwierigkeiten zulassen. Dennoch ist es notwendig, die Bergwelt zu kennen und körperlich auf die Wanderung vorbereitet zu sein.

E: Sentiero Escursionistico (Wanderweg).
Wanderwege, die auf Steigen verschiedenster Art oder auf gut sichtbaren Trampelpfaden auf unterschiedlichem Gelände (Felder, Geröll, Steinhaufen) verlaufen können und markiert sind. Sie können sich auf steilen Hängen befinden. Obwohl exponierte Abschnitte normalerweise geschützt oder gesichert (Seile) sind, sind einzelne felsige Abschnitte oder kurze felsige Streckenteile möglich, die jedoch weder exponiert noch schwierig oder anspruchsvoll sind. Dies ist den Vorrichtungen (Treppen, Leitern, Seile) zu verdanken, für die keine Spezialausrüstung benötigt wird (Klettergurte, Karabinerhaken etc.). Für diese Wanderwege ist ein gewisser Orientierungssinn sowie Erfahrung und Kenntnis des Alpinbereichs notwendig. Zudem ist Erfahrung im Wandern sowie eine angemessene Ausrüstung und geeignetes Schuhwerk erforderlich.

EE:  Sentiero per Escursionisti Esperti (Wanderweg für erfahrene Wanderer).
Dabei handelt es sich um größtenteils gekennzeichnete Wege, für die jedoch die Fähigkeit, sich auf besonderem Untergrund fortbewegen zu können, benötigt wird. Steige oder Trampelpfade durch unwegsames Gelände (steile, felsige Hänge und/oder rutschige Wiesen sowie eine Kombination aus Wiese und Fels oder Fels und Hangschutt). Unterschiedliche Bodenbeschaffenheit, auch in Höhenlagen (Steinhaufen, kurze, nicht steile Schneefelder, offene Hänge ohne Bezugspunkte).  Felsige Abschnitte mit leichten technischen Schwierigkeiten. Für diese Wanderwege ist allgemeine Bergerfahrung sowie eine angemessene körperliche Vorbereitung notwendig.

EEA: Sentiero per Escursionisti Esperti con Attrezzature (Wanderweg für erfahrene Wanderer mit Ausrüstung).
Diese Abkürzung steht für gesicherte Gehpassagen oder Kletterstellen, und hat den Zweck, die Wanderer darüber zu informieren, dass zum Begehen dieser Wege unbedingt Vorrichtungen zur Selbstsicherung (Helm, Klettergurte, Kletterseile, Karabinerhaken, Fangstoßdämpfer) notwendig sind. Um diesen Wegen folgen zu können ist Bergerfahrung, eine gute Kenntnis des alpinen Bereichs, Trittsicherheit, gute Ausrüstung und Ausstattung sowie eine angemessene körperliche Vorbereitung erforderlich. Zudem darf man nicht unter Höhenangst leiden. Es ist unabdingbar, über die richtige Verwendung der Vorrichtungen zur Selbstsicherung Bescheid zu wissen.

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