Landestypische Leckerbissen

Landestypische Leckerbissen
Der Tosèla-Käse
Es handelt sich um einen Frischkäse (genau genommen um einen Käsebruch), der nur in Primiero zu finden ist: er wird aus frisch gemolkener Milch hergestellt, damit der Duft der Bergweiden-Gräser vollständig erhalten bleibt. Der Tosèla-Käse wird in fingerdicke Scheiben geschnitten und bei schwacher Hitze in Butter angebraten, bis die Buttermilch, die er dabei abgibt, wieder absorbiert ist. Auf beiden Seiten goldbraun angebacken, wird er warm mit Polenta, Pilzen und Wurst serviert.

Die Strangolapreti (dt.: Priesterwürger)
Wie in jeder anderen Trentiner Ortschaft, ist es nicht schwierig, in einem Restaurant in Primiero dieses Gericht der „armen“ Küche vorzufinden. Es handelt sich um kleine Knödel aus altbackenem Brot und Spinat, verfeinert mit Ei, Milch und Salz. Diese kleinen Knödel werden in kochendem Salzwasser gegart und mit zerlassener Butter und geriebenem Grana-Padano-Käse serviert. Ein ausgezeichneter und leicht bekömmlicher erster Gang, der sich dazu eignet, den Appetit für die herzhaften Fleisch- und Wildgerichte anzuregen. 

Canéderli (Knödel)
Die Knödel, ein hervorragendes Wintergericht, das einen an den kalten Tagen stärkt, werden aus altbackenem Brot, Milch, Ei, geriebenem Grana Trentino, in Würfelchen geschnittener Wurst und Mehl zubereitet. Der Teig, abgeschmeckt mit Salz, Pfeffer, Petersilie und angebratener Zwiebel, wird zu kleinen Bällchen geformt. Die Knödel, in kochendem Wasser gegart, können in der Suppe oder trocken mit zerlassener Butter und geriebenem Grana Padano serviert werden.

Gnocchi mit geräucherter Ricotta
In Primiero werden die Kartoffelgnocchi oft mit „poina fumada“ serviert: hierbei handelt es sich um Ricotta aus Kuhmilch, die leicht geräuchert wird, um sie länger haltbar zu machen und ihr einen unverwechselbaren Geschmack zu verleihen, der an Abende um das Kaminfeuer erinnert.  In Verbindung mit der köstlichen Bergbutter, verleiht sie so den Gnocchi eine Geschmackskombination, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Gerstensuppe
Ein weiches, schmackhaftes, nahrhaftes und gut bekömmliches Gericht. Der eingeweichten Gerste werden Gemüse und Bohnen beigefügt und zusammen werden diese dann über einen langen Zeitraum bei schwacher Hitze gekocht. Gegebenfalls können noch kleine Stücke Rauchfleisch dazu gegeben werden.  In der trockenen Variante kann man die Gerste auf der Speisekarte als Orzotto, oft in Kombination mit Pilzen oder Kürbis, finden.

Wildfleisch
Nicht zu vergessen sind die Wildspezialitäten von Hirsch, Gams und Reh, den Huftieren, die in unseren Wäldern leben und die in der Vergangenheit eine wesentliche Ressource für den Lebensunterhalt der lokalen Bevölkerung waren. Als Würste, „in salmì“ (mariniert und geschmort) mit der unverzichtbaren Polenta und Pilzen, oder vom Grill, begleitet von hausgemachter Marmelade aus Johannisbeeren, Heidelbeeren („giasena“ in Dialekt) und den auserleseneren Cranberries („garnetola“ in Dialekt).

Die Desserts: vom Strudel bis zum Waldbeerkuchen
Das Angebot an Desserts unserer Restaurants ist so umfangreich, dass es unmöglich ist, ein einzelnes davon auszuwählen. Der warme Apfelstrudel, der Mürbteigkuchen mit Ricotta, der Walnuss-Honig-Kuchen, der milde Yoghurt-Becher mit Heidelbeeren, die würzige Linzertorte, der Karotten-Haselnuss-Kuchen...
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