Sicher unterwegs ohne Auto, sparsam mit Ressourcen umgehen, bei Wanderungen und E-Bike-Touren keine Spuren hinterlassen sowie regionale Produkte und lokales Handwerk bevorzugen: Die Welt der Dolomiten ist ebenso faszinierend wie empfindlich – doch durch unser tägliches Handeln können wir ihren Schutz aktiv mitgestalten. Unterstützen Sie uns dabei: Hier finden Sie nützliche Informationen und Empfehlungen für eine bewusste Auszeit im Einklang mit der Natur.
1. JEDER TROPFEN ZÄHLT
Wasser ist eine kostbare Ressource – besonders im Hochgebirge, wo die Auswirkungen des Klimawandels besonders spürbar sind und die Wasserreserven zunehmend knapper werden. In unseren Bergen zählt daher jeder Tropfen, und auch Sie können einen entscheidenden Beitrag leisten. Wie? Indem Sie darauf verzichten, Kleidung oder Wanderschuhe unnötig mit Wasser zu reinigen; indem Sie berücksichtigen, dass der gewohnte Komfort beim Waschen auf einer Schutzhütte nicht immer gegeben ist; indem Sie das Angebot der Speisekarte auch mit Blick auf die verfügbaren Wasserressourcen schätzen; und indem Sie den Geschirrverbrauch minimieren (beispielsweise indem Sie dasselbe Glas auch für das zweite Getränk nutzen!). Diese wertvollen Empfehlungen wurden von AKU und den Bergführern von San Martino di Castrozza im Rahmen des Projekts Gocce di Montagna erarbeitet. Das Projekt hat zum Ziel, Bergwanderer für einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser auf Schutzhütten und in den Hochlagen zu sensibilisieren. Ihre Erfahrungen in den Dolomiten können Ihnen dabei helfen, diesen kostbaren Schatz noch mehr wertzuschätzen und neben unvergesslichen Erinnerungen und Emotionen auch ein geschärftes Bewusstsein für dieses sensible Thema mit ins Tal zu nehmen.
2. Frisch, kristallklar und sicher
Hören Sie es? Das sanfte Plätschern des Wassers aus unseren Brunnen begleitet seit jeher unseren Alltag. Die historischen Waschplätze, die eleganten achteckigen Steinbrunnen und die zahlreichen Trinkbrunnen in den Gassen unserer Dörfer waren einst zentrale Orte des gesellschaftlichen Lebens – und sind bis heute beliebte Treffpunkte und Erfrischungsorte. Nutzen Sie die Gelegenheit, gleich am frühen Morgen Ihre Trinkflasche aufzufüllen, bevor Sie zu Ihrer Wanderung aufbrechen! Direkt aus Bächen und Quellen im Hochgebirge zu trinken, birgt nämlich gesundheitliche Risiken. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Aufbruch ausreichend mit Wasser zu versorgen. Möchten Sie wissen, wo sich der nächstgelegene Brunnen befindet? Laden Sie die App Refill Return herunter und entdecken Sie, wo Sie Ihre Flasche mit frischem, kristallklarem und sicherem Dolomitenwasser auffüllen können. Bevorzugen Sie Wasser mit Kohlensäure? Dann besuchen Sie das Wasserhaus (Casa dell'Acqua) in Imèr: Für nur wenige Cent vermeiden Sie Müll und füllen Ihre Flasche mit stillem oder sprudelndem Wasser auf, das zusätzlich durch UV-Licht mikrofiltriert wird.
3. BERGFAHRT MIT WASSERKRAFT
Das gesamte Skigebiet San Martino di Castrozza–Passo Rolle befindet sich inmitten des Naturparks. Sowohl im Sommer als auch im Winter werden die Kabinenbahnen, Seilbahnen und Sessellifte zu 100 % mit lokaler Wasserkraft aus unseren 13 eigenen Kraftwerken betrieben! Der technische Schnee, der Ihnen auch in niederschlagsarmen Wintern bestes Skivergnügen garantiert, wird ausschließlich aus reinem Wasser und ohne chemische Zusätze erzeugt – für einen rundum nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser. Da die Reduzierung des Wasserverbrauchs für uns an erster Stelle steht, haben wir in den vergangenen Jahren neue Speicherteiche konzipiert und realisiert. Sind sie Ihnen bereits aufgefallen? Was im Sommer als idyllische, perfekt in die Landschaft integrierte Wasserflächen erscheint, verwandelt sich zu Beginn der Wintersaison in eine wertvolle Wasserquelle für die gezielte Beschneiung. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie Tourismus und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können!
4. MACHEN SIE EINEN UNTERSCHIED - AUCH IN GROßER HÖHE
Unsere Wälder und Berge sind empfindliche Ökosysteme. Um sie zu schützen, reichen bereits kleine, einfache Gesten – wie etwa stets eine Tüte im Rucksack dabei zu haben, um den eigenen Müll aufzubewahren und niemals auf den Wegen zurückzulassen. Nicht alle Menschen besitzen die gleiche Sensibilität: Wenn Sie bei Ihren Sommerwanderungen auf Plastik, Papiertaschentücher oder weggeworfene Dosen stoßen, können Sie diese einsammeln und in den speziellen Xchange Boxes entsorgen – den Sammelstationen, die von den Jugendlichen der Initiative EcoLogica della Montagna ins Leben gerufen wurden. Es gibt 6 dieser Stationen, die alle von einem lokalen Handwerker aus Holz gefertigt wurden und über ein Sichtfenster aus recyceltem Plexiglas verfügen. So wird allen – auch den Unaufmerksamsten – vor Augen geführt, wie viel Müll in der Natur hinterlassen wird! Das gesammelte Material wird von Freiwilligen fachgerecht sortiert. Dank Ihrer wertvollen Unterstützung erhalten die auf den Pfaden aufgesammelten Abfälle ein neues Leben!
4. SPAREN, WIEDERVERWENDEN, RECYCELN!
Ja, wir sind Meister im Recyceln und besonders stolz darauf. Dank des Einsatzes der Einwohner und der wertvollen Unterstützung unserer Gäste konnten wir die Mülltrennung auf 85,8% bringen. Dieser Wert lässt sich noch verbessern. Dafür benötigen wir auch Ihre Unterstützung! Trennen Sie stets PLASTIK, GLAS und PAPIER und werfen Sie die Abfälle in die entsprechenden Container, die Sie in den Zonen vorfinden. Unsere Art der Mülltrennung kann sich von der Mülltrennung bei Ihnen zuhause unterscheiden: Werfen Sie bei Zweifeln einen Blick in unser Riciclabolario oder laden Sie die kostenlose App Junker herunter. Dabei handelt es sich um ein innovatives Instrument der fünf Gemeinden im Tal Primiero, um Touristen und Einwohnern bei der richtigen Mülltrennung zu unterstützen!
5. ENTDECKEN SIE UNSERE ENTSCHLEUNIGTEN ORTEN
Holz spendet nicht nur Energie und Wärme, sondern es ist für uns eine wahre Inspirationsquelle! In Mezzano, einem der schönsten Dörfer Italiens, sind Holzstöße zu originellen künstlerischen Installationen geworden, die den Ort in eine Kunstgalerie unter freiem Himmel verwandelt haben, wohingegen Siror einen Themenweg zu den Legenden des Tales Primiero zu bieten hat. Diese Legenden sind auf großen Holzpaneelen dargestellt. In Imèr haben zwei lokale Künstler dem schwarz gefärbten Holz landwirtschaftlicher Scheunen (die im Dialekt als Barchi bezeichnet werden) neues Leben eingehaucht und die Stre(e)t Barch erfunden. Dabei handelt es sich um eine originelle Form der Street Art im alpinen Stil. Im Ortsteil „Peze“ entstand ein neuer Sinnesparcour mit dem Namen „Immèrgiti“, ein Beispiel für Land Art mit sieben Installationen aus Holz und Naturmaterialien, dank denen Groß und Klein den Wald und die umliegenden Dolomiten fühlen, atmen, berühren, kosten und aus einem anderen Blickwinkel bestaunen können. Haben wir Ihre Neugier geweckt? Alle unsere Orte sind über Radwege miteinander verbunden. Laden Sie den GPX-Track des Rundweges Green Way Primiero Family herunter und entdecken Sie die Orte mit dem E-Bike!
6. OHNE AUTO...AUCH IM URLAUB
Planen Sie einen nachhaltigen Urlaub! Bei Buchung einer unserer Unterkünfte erhalten Sie die Guest Card kostenlos dazu. Damit können Sie die lokalen öffentlichen Verkehrsmittel gratis nutzen, und zwar bereits vor Ihrer Ankunft. Sind Sie mit dem Elektroauto unterwegs? Eine Ladestation finden Sie dank unseren 25 öffentlich zugänglichen Ladesäulen, die mittels Direktbezahlung oder über die Apps und Karten der zahlreichen Anbieter, die die Option Roaming im Netz Hubject aktiviert haben, genutzt werden können. Warum lassen Sie das Auto nicht einfach in der Garage und nutzen die Vorteile eines E-Bikes? Entlang der wichtigsten Radwege in den Tälern Primiero und Vanoi finden Sie über 30 Ladestationen, gespeist mit lokaler, erneuerbarer Energie, an denen Sie Ihr Fahrrad in vollkommener Freiheit aufladen können: ein weiterer Grund, um die Region auf zwei Rädern zu erkunden!
8. galateo...anche al museo
Visita uno dei nostri musei per approfondire la storia e la cultura locale. Per goderti appieno questa esperienza ti consigliamo di prenderti il giusto tempo e consultare in anticipo gli orari di apertura e chiusura! Controlla all’ingresso le disposizioni relative all’uso di dispositivi, macchine fotografiche e videocamere e ricordati di spegnere il telefono o impostare la modalità silenziosa (i vocali di parenti e amici e i messaggi delle chat di gruppo per una volta potranno aspettare!). La passione per l’arte, la storia e per tutto ciò che è bello va coltivata fin piccoli. I tuoi bambini sono i benvenuti e in molti musei e centri visita ci sono spazi e percorsi dedicati proprio a loro. Prima di entrare è bene ricordare ai bambini che i musei sono luoghi speciali in cui si parla a bassa voce e non si toccano (salvo diverse indicazioni…!) gli oggetti esposti. Ricordati di dare sempre precedenza a chi è più fragile: ogni piccolo gesto gentile fa bene a chi lo riceve ma anche a chi lo compie!
9. UN REGALO CHE VALE DOPPIO
Sostenere un territorio significa anche sceglierne la sua identità, fatta di sapori genuini della tradizione e della manualità dei nostri artigiani. Quando ti siedi a tavola o quando scegli un ricordo della tua vacanza da portare a casa, prediligi i prodotti della filiera corta e le produzioni locali: con questo gesto, piccolo ma concreto, valorizzerai la nostre comunità e ci aiuterai a mantenere vive le tradizioni dei nostri artigiani, che si tramandano antichi saperi da generazioni. Ogni prodotto ti parlerà del nostro territorio: lo ritroverai nei profumi dei formaggi che nascono dal latte raccolto ogni giorno nelle malghe in quota o nelle stalle, nelle note aromatiche della birra artigianale, nel giallo intenso dei nostri pregiati mieli di montagna, nelle tisane o nei cosmetici naturali realizzati usando sapientemente le piante officinali ma anche in una scultura che profuma di cirmolo o nei tessuti lavorati da mani esperte su antichi telai.