1945-1948: die Jahre der Autonomieforderung
Die Ausstellung, die vom Provinzialassessorat für die Förderung der Kenntnis der Autonomie gefördert und von der Fondazione Museo storico del Trentino kuratiert wird, erzählt den Weg der Rückkehr zum demokratischen Leben in der Nachkriegszeit.
Ab Mai 1945 nimmt in einem Trentino, das von der Zerstörung des Krieges, der Armut und den tiefen Wunden des totalitären Regimes und der deutschen Besatzung gezeichnet ist, eine neue und intensive Periode der politischen Partizipation Gestalt an. Parteien und Bewegungen, die von einer starken Beteiligung der Bevölkerung unterstützt werden, mobilisieren sich, um eine neue institutionelle Struktur in einem endlich freien und demokratischen Italien zu fordern.
Das Thema Autonomie durchzieht alle politischen Kräfte und konkretisiert sich in zahlreichen Vorschlägen, Studien und Statutenentwürfen. Zu den Protagonisten dieser Debatte gehören das Studienzentrum für regionale Autonomie des Nationalen Befreiungskomitees von Trient und der ASAR – Verband für regionale Autonomiestudien, der die Idee der "integralen Autonomie" fördert.
Anhand von Fotografien, Dokumenten, Zeitungsartikeln und Plakaten rekonstruiert die Ausstellung die Jahre der Autonomieansprüche bis zur Erteilung des Autonomiestatuts der Region Trentino-Südtirol im Jahr 1948, dem Gründungsmoment der autonomen Geschichte des Territoriums.
Besuchen Sie die Öffnungszeiten des Palazzo Scopoli im Februar von 15.30 bis 18.30 Uhr