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Vorschau Festival Bluse: Finale des Theaterwettbewerbs "Vandùgola - Drei unveröffentlichte Theaterstudien".

Vandùgola ist der Name des Residenzwettbewerbs des Piccolo Teatro Blu. Es ist unser Weg, uns mit dem zeitgenössischen Jugendtheater auseinanderzusetzen. Der Abend wird drei ausgewählte Compagnien beherbergen, die durch den Wettbewerb ausgewählt wurden und aufgefordert werden, eine 20-minütige unveröffentlichte Theaterstudie zu präsentieren. Während des Abends werden drei Vorschläge auf der Bühne abwechseln. Am Ende wird das Publikum gebeten, das Stück auszuwählen, das die Residenz und die Premiere im Rahmen von Bluoff’26 gewinnen wird.

Die Finalistenprojekte:

  • Misurina, von Marta Parpinel, mit Lorenzo Corsi und Marta Parpinel. Dramaturgie: Agata Leoni. Ein Forschungsprojekt, das auf der Verschmelzung verschiedener Ausdrucksformen basiert, vom Wort über Bewegung bis zum Klang und zur märchenhaften Erzählung. Das Schlüsselwort dieses Theaterprojekts ist Vorstellungskraft, eine Reihe von Symbolen, die es dem Zuschauer ermöglichen, eine Reihe persönlicher Bedeutungen zu evokieren und so eine geteilte und persönliche Erzählung vom Werk zum Zuschauer zu schaffen.

  • Tikotà, von Angela Dionisia Severino. Dramaturgische Beratung: Domenico Ingenito. Dj Set und Fonica: Ila Bertazzi. Eine Feier und ein Manifest. Tikotà ist eine Erzählung über elektronische Musik, die vom kindlichen Erotismus bis zur Hypersexualisierung unserer noch jugendlichen Körper reicht. Tikotà ist ein kollektives Monolog, in dem das Publikum eine Rolle übernehmen kann: zu spielen, dass es die Gruppe von Einladenden zu einer Geburtstagsfeier ist. Tikotà ist ein hausgemäßes transfeministisches Manifest, in dem Wörter zu Bildern werden und die Wut visionär wird. Und wie in einem Traum verwandelt sich der Kochlöffel in ein Zepter, der Friseurenhelm in einen Anti-Aufstandshelm und der Besenstiel wird zur Brechstange, um das Haus und seine Ordnung zu zerstören.

  • Brama, von Caterina Luciani Messinis, aus dem Gedicht "Die Vergewaltigung der Lucretia" von William Shakespeare. Ein Projekt, das eine Frage in den Mittelpunkt stellt: Kann die Schönheit einer Frau für die Taten gegen sie verantwortlich sein? Kann ein Minirock den Wunsch manifestieren, begehrt zu werden und damit ein stillschweigendes Einverständnis zu einem gewaltsamen Zugriff signalisieren? Aber wenn es keinen Minirock, kein Lippenstift oder Parfüm gibt, sondern nur Anmut ohne künstliche Mittel, reine Schönheit, was werden wir dann sagen, um das Unrecht und die Gewalt zu rechtfertigen? Und wenn die Gewalt gerade von dem ausgeht, der die Macht hat und der Gerechtigkeit gewährleisten sollte? Das Gedicht erzählt von jener Nacht, in der der Sohn des letzten Königs von Rom die edle Lucretia, die schönste und keuscheste unter den Frauen, vergewaltigte und wie das Volk sich erhob und die römische Republik ins Leben rief.

Im Anschluss findet ein Treffen mit den Künstlern und ein populärer Aperitif mit freien Spenden statt.

Eintritt: €6,00 bei direktem Kauf im Piccolo Teatro Blu im Nachmittags oder Abend des Events.

Imèr, Piccolo Teatro Blu, 21.00 Uhr

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