650-700 Meter
Sechs kleine Dörfer, deren Dorfkerne den Zauber einer Vergangenheit bewahrten, die seit vielen Jahrhunderten andauert und in der die Tradition der Gastfreundschaft verwurzelt ist.
Sie liegen am Lauf der Wildbäche Cismon und Canali und sind durch weite Wiesen voneinander getrennt.
Primiero hat keine Strukturen für den Skilauf.
Siehe Umgebung von Primiero für die näheren Skipisten und Loipen.
Die Pisten von San Martino sind jedoch in etwa 20 Minuten im Auto oder in 30 Minuten mit dem Skibus erreichbar.
Fiera di Primiero
Es ist das lebhafte Verwaltungs- und Handelszentrum des Tals. In der Architektur finden sich Elemente des Tiroler Stils: die gotischen Züge des Bergbaupalastes (heute ein Museum) und der Pfarrkirche, die über den Ort emporragen. Der Einkaufsbummel in den bunten Läden der einheimischen Handwerker und in den eleganten Geschäften und die Augenblicke der Entspannung an den Tischen der zahlreichen Cafés machen den Abstecher in Fiera zu einem unvergeßlichen Erlebnis.
Fiera di Primiero ist der Geburtsort von Luigi Negrelli (1779-1858), dem großen Eisenbahningenieur und Planer des Suez Kanals.
Transacqua
Von Fiera gelangt man in die Ortschaft Transacqua, ein gastfreundliches Dorf ländlicher Herkunft, das sich in den letzten Jahrzehnten graduell in einen herzlichen und sonnigen Ferienort mit großen Grünflächen und zahlreichen Spazierwegen entwickelt hat.
Zusammen mit Fiera verfügt diese Ortschaft über ein gut ausgestattetes Sportzentrum für den Urlaub im Zeichen des Sports und des körperlichen Wohlbefindens.
Tonadico
Unter dem Hügel von San Vittore befindet sich dieses malerische Altstadtzentrum mit seinem typischen mit Fresken aus dem 17. Jahrhundert geschmückten Straßengeflecht. Dieser Stadtteil ist mit Fiera durch das neuere Viertel Tressane verbunden. Am Horizont oberhalb des Altstadtzentrums befindet sich das Schloß Castel Pietra, welches das Canali Tal, jenen traumhaften Winkel des Naturparks mit dem neuen “Parkhaus” in der prestigevollen Villa Welsperg, beherrscht.
Von Tonadico wanderte gleich nach dem Ersten Weltkrieg die Familie von Joseph Bernardin (1928-1996) in die Vereinigten Staaten aus. Er war 14 Jahre Kardinal von Chicago.
Siror
Es ist die letzte Ortschaft von Primiero vor San Martino di Castrozza und ist durch weite Wiesen von Tonadico getrennt. Typisch sind für Siror heute die zahlreichen kleinen Plätze, die sich dem Besucher unerwartet inmitten nüchterner Gebäude alpinen Architekturstils öffnen, reichlich mit Fresken geschmückt sind und vom heiteren Plätschern der Steinbrunnen venezianischen Stils begleitet werden. Hier wohnt eine lebhafte Dorfgemeinschaft, die den Ort sowohl im Sommer als auch um die Weihnachtszeit in eine faszinierende Kulisse für die zahlreichen Animationsveranstaltungen verwandelt.
Imer
Überwindet man das enge Schenèr-Becken, nach dem Felsen mit dem gewagten Kirchlein zu San Silvestro, öffnet sich plötzlich das Primiero Tal mit seiner ersten Ortschaft, Imer, die entlang der flach geneigten Hänge des Bedolé abfällt. Die Umgebung bietet unzählige Möglichkeiten für Spaziergänge und Touren, zu Fuß oder mit dem Mountain Bike; auch der seit kurzem praktizierte Orientierungssport findet großzügig Platz in Imer.
Mezzano
Wenn man weiterfährt und die Taleinmündung des Noana Tals, einem faszinierenden Landeinschnitt am Fuße der Vette Feltrine, rechts hinter sich läßt, gelangt man nach Mezzano, wo man am Horizont die dolomitischen “Kulissen” Val Canali und Pale di San Martino erspähen kann. In Mezzano erkennt man die ländliche Vergangenheit dieser Ortschaft mit ihrem Altstadtzentrum voller faszinierender Winkel, die die einfache Sorgfalt der typischen Architektur einprägsam zum Ausdruck bringen. Alte Trachten und Traditionen von Primiero werden von der Gruppo Folcloristico di Mezzano, der ältesten Trachtengruppe des Trentino aufbewahrt und erhalten.
Besonders stolz ist die Ortschaft auf das neue Fußball- und Athletikstadion, wo bedeutende Sportmeisterschaften ausgetragen werden.
