Vai al contenuto | Vai al menu di navigazione | Vai al menu della pagina

San Martino di Castrozza, Primiero e Vanoi

Naturpark

Der Naturpark befindet sich im östlichen Teil der Region Trentino, zwischen den Tälern Fiemme und Fassa im Norden, mit den Wildbächen Cismon im Süden und del Vanoi im Westen. Mit einer Oberfläche von 197 qkm umfasst der Naturpark drei wichtigste geographische Landschaftseinheiten: den großen Fichtenwald, das Dolomitenmassiv Pale di San Martino, das sich im Osten bis zur Region Venetien erstreckt, und den östlichen Teil der Lagorai-Porphyrkette. Um das Parkgebiet am besten zu verwalten, wurde es in verschiedene Zonen ("Reserve") mit unterschiedlichem Schutzgrad unterteilt, die sich nach Funktion und soziale und wirtschaftliche Entwicklung unterscheiden. Die Parkplanung, ein grundsätzliches Instrument zur Planung und Verwaltung des Parks, das im Jahr 1996 definitiv angenommen wurde, stellt die Größe und Grenzen dieser Zonen fest.

Sie sind in folgenden Kategorien unterteilt:

  • TOTALRESERVATE: sie sind von sehr strengen Schutzmaßnahmen betroffen.
  • GEFÜHRTE RESERVATE: hier werden einige umweltfreundliche Aktivitäten erlaubt.
  • KONTROLLIERTE RESERVATE: hier ist der Verstädterungsgrad höher und einige Aktivitäten sind erlaubt.
  • SONDERRESERVATE: diese Gebiete umfassen Naturelemente von größer ökologischer Bedeutung, die spezifisch geschützt werden müssen.

Der Staatswald von Paneveggio

Es handelt sich um einen breiten Fichtenwald (2700 ha zwischen 1500 und 2000 m ü.d.M. im nördlichen Teil des Naturparks), der seit Jahrhunderten durch weitblickende Produktions- und Umweltschutzmaßnahmen verwaltet wurde. So breite, gut strukturierte und ökologisch komplexe Nadelwälder mit Bäumen solcher Dimensionen (manche sind über 40 m hoch) sind in Europa ziemlich selten. Aber dieser Wald ist auch aus einem anderen Grund in ganz Europa bekannt: er wird von den berühmtesten Geigenbauern besucht und „Geigenwald“ (Foresta dei Violini) genannt. Die Faser und die Merkmale seiner Haselfichten sind für den Bau von Musikinstrumenten besonder geeignet. Einige Aspekte des Waldes werden seit Jahren intensiv geforscht, wie beispielsweise die negativen Einflüsse der Huftiere auf die Waldverjüngung und auf die Ökologie und Wachstum des Fichtenwaldes. Dieses Jahr wird eine spezifische Studie über das Klangholz der Fichten von Paneveggio durchgeführt.

Besucherzentren

 Die Besucherzentren stellen die Visitenkarte des Naturparks dar, sie sind ein wesentliches Informationsmittel und bieten Auskünfte über die naturwissenschaftlichen Aspekte der unterschiedlichen Gebiete im Park. Deswegen hat der Naturpark eine große Aufmerksamkeit auf diese Strukturen gerichtet und nach einigen Jahren Erfahrung hat man entschieden, sie nach den verschiedenen Merkmalen ihrer Lage und Umgebung zu differenzieren, um die Mitarbeit mit der örtlichen Bevölkerung und das Umweltbewußstsein zu fördern.
Jedes Zentrum umfasst ein kleines Museum, wo man alle Informationen über die Veranstaltungen erhalten und eventuell sich melden kann. Außerdem kann man in diesen Zentren Publikationen, die Landkarte des Naturparks und andere Infomaterialien kaufen.
Besucherzentren des Parks - Öffnungszeiten - Jahr 2006

 

Besucherzentrum Villa Welsperg
Tel. 0439/64854

Täglich vom 2. Juni bis zum 30. September 2006: von 9 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr.

An Werktagen vom 1. Oktober 2006 bis zum 30. März 2007: von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.

Besucherzentrum San Martino di Castrozza
Infostelle des Parks
Tel. 0439/768859

Täglich vom 18. Juni bis zum 3. September 2006: von 9 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 19 Uhr.

Außerhalb dieser Öffnungszeiten ist das Zentrum geschlossen.

Besucherzentrum von Paneveggio
Tel. 0462/576283

Täglich vom 2. Juni bis zum 17. September 2006: von 9 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr

Vom Ende Dezember 2006 bis zum Ende März 2007 zweimal in der Woche geöffnet.

Ethnographischer Weg in Caoria
Tel. 0439/710049

Täglich vom 1. Juni bis zum 3. September 2006: von 10 bis 12.30 Uhr und von 17 bis 19 Uhr

Ethnographischer Weg Prà de Madègo

Täglich vom 1. Juli bis zum 3. September 2006: von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr


Villa Welsperg: das „Haus des Parks“

Wasser und Geschichte

Villa Welsperg liegt kurz nach dem Taleingang von Val Canali, in der Nähe des gleichnamigen Sees. Seit 1996 ist die Villa der Sitz des Naturparks.
Sie umfasst ein modernes und geräumiges Besucherzentrum. Es verfügt über einen Raum mit einem großen Relief des Parks, einen Video-Raum und einen Raum über die Dynastie der Grafen Welsperg, der alten Inhaber der Villa. Außerdem finden die Besucher neue Ausstellungsräume, wie beispielsweise den Aquarium-Saal, die Xylothek (eine Holz- und Baumsammlung), die Lithothek (eine Sammlung von Steinbüchern) und ein Herbarium für Sträucher (die “Fruticoteca”).
Eine Allee durchquert den breiten Garten mit einem kleinen Teich und führt zur Kapelle, die von einem wunderschönen Rosengarten umgeben ist. Die Allee führt dann zum Eingang, zum Arzneipflanzengarten und zum Labyrinth.
Der Lesesaal der Bibliothek bietet den Besuchern die Möglichkeit, im Freien oder im Raum zu lesen; man kann nicht nur Bücher und Zeitschriften sondern auch Videos durchschauen. Bald wird der Saal mit einem multimedialen Informationssystem ausgestattet.
Im Komplex befinden sich auch ein Labor für die Umweltbildung, für Einzelne oder Gruppen, die Rekonstruktion eines Stalles, die als Ausstellungsraum benutzt wird, und ein Mehrzweckraum im alten Heuschober.

Öffnungszeiten Frühling 2006 und Feiertage:
Vom Sonntag 16. April an Feiertagen (Oster, Ostermontag, 25. April und 1. Mai inbegriffen): Öffnungszeiten 10-12.30 Uhr/ 15-18 Uhr
Täglich vom 2. Juni bis 30. September (Öffnungszeiten 9-12.30 Uhr und 15-18 Uhr)
Für weitere Informationen: Ortschaft Val Canali - Via Castelpietra, 2 - 38054 Tonadico (TN) - Tel. 0439/64854 - Fax 0439/762419.

Besucherzentrum San Martino di Castrozza

Geologie und Leben in großer Höhe

Dieses Zentrum ist klein aber reich an Informationen. Seine Gigantographien stellen die ökologischen Bedingungen der unterschiedlichen Naturräume in den Dolomiten dar. Man kann hier die naturwissenschaftlichen Aspekte vertiefen, die mit Klima, Geologie, Archäologie (darunter die archäologische Stätte aus der Mittelsteinzeit in der Nähe der Colbricon-Seen), Vegetation und Fauna des Naturparks verbunden sind. Um das Zentrum erstrecken sich ein kleiner Park und ein See mit einem Bunker für die Unterwasserbeobachtung, und ein Gesteinsgarten mit den örtlichen Pflanzenarten.

Für Informationen und Anmeldungen in Sommer: Tel: 0439/768859. Im Herbst, Winter und Frühling kann man das Zentrum gegen Voranmeldung (für Gruppen) besuchen. Informationen beim Parksitz: Villa Welsperg.

Besucherzentrum von Paneveggio

Terra Foresta (Erde Wald)

Das Besucherzentrum von Paneveggio liegt in der Nähe des Forte Buso-Sees, entlang der Staatsstraße Nr. 50, die von Predazzo bis zum Rolle-Pass führt. Das Zentrum wurde von Kurzem renoviert und erzählt die Geschichte des Fichtenwaldes, weltweit bekannt als “Foresta dei Violini” (Geigenwald) für die Qualität seiner Haselfichte.
Aber das Zentrums umfasst auch die Tiere des Waldes, darunter sind der Auerhahn und der Hirsch die wichtigste. In der Nähe des Zentrums liegt ein Hirschgehege, wo man diese große Huftiere von Nahem beobachten kann. Vom Besucherzentrum aus schlängelt sich ein Naturwanderweg mit Beobachtungsstellen.

Öffnungszeiten Frühling 2006 und Feiertagen:
Vom Sonntag 16. April an Feiertagen (Oster, Ostermontag, am 25. April und 1. Mai inbegriffen): Öffnungszeiten 10-12.30 Uhr / 14-17.30 Uhr
Täglich vom 2. Juni bis zum 17. September (9-12.30 Uhr und 13.30-17.30 Uhr) geöffnet.
Für weitere Informationen: Ortschaft Paneveggio - Statale per il Rolle - 38037 Predazzo (TN) - Tel. 0462/576283 - Fax 0462/577221

Besucherzentrum von Prà Madego

Im westlichen Teil des Naturparks, im Vanoi-Tal, liegt die Ortschaft Caoria: im ehemaligen Grundschulgebäude, das völlig renoviert wurde, befindet sich das Besucherzentrum, das die historischen, ethnographischen und anthropologischen Aspekte dieser Gegend behandelt. Deswegen wurde das Zentrum “Casa del Sentiero Etnografico” (Haus des Ethnographischen Weges) genannt; es zielt darauf die Handwerkprodukte eines fast verlassenen Territoriums aber auch das “historische Bewusstsein” zu bewahren. Im Sommer werden interessante Ausstellungen im Zentrum veranstaltet. In der Nähe des Besucherzentrums, auf dem alten Weg Sentiero di Reversi, erreicht man das westliche Tor des Naturparks, wo Pra de Madègo liegt, ein kleines Museum über die menschlichen Tätigkeiten im Gebirge. Dank Zeichnen, Bilder, historischer Videos, Rekonstruktionen von Produkten, Räumen, Gebäuden und Wohnungen, Schmieden und Sägereien können die Besucher die Vergangenheit dieses Gebietes kennenlernen.
Im Winter geschlossen.

fotos

Inverno nel Parco - ph. PK
Winter im Park