Gipfel, Felsnadeln und Schluchten: Pale di San Martino und Lagorai-Komplex
Über ein Viertel des gesamten Territoriums ist durch das spektakulärste Naturelement des Parks gekennzeichnet: das imposante Dolomitenmassiv von Pale di San Martino, eine breite Hochebene aus Geröll auf einer Höhe von 2600 m, ein Zeugnis der tropischen Meere und Korallenriffe, die hier vor 250 Mio Jahren zu finden waren.
Im ganzen Gebiet Primiero und in San Martino di Castrozza bis zu den Pässen Rolle und Valles bildet das Massiv eine unvergessliche Szene, die ihre Farben nach der Licht ändert: vom hellgrau, typisch für den Dolomit, bis zum rosaroten Tagenanbruch und zum dunkelorangen Sonnenuntergang.
Die höchsten Gipfel
sind Vezzana (3192
m) und Cimon de la Pala (3194). Im Westen, diesen weißen
Gipfeln gegenüber, erheben sich die
Ausläufer der Lagorai-Kette mit ihren
glatten schwarzen, rötlichen oder
grünlichen Felswänden. Sie sind
die Zeugnisse von alten und gewaltigen
Vulkanausbrüchen vor ca. 300 Mio
Jahren.
Und das zauberhafte und
noch wenig bekannte Vanoi-Tal dringt
in den noch wilden Gebieten dieser
Kette ein.
Das Hochplateau der Pale, Bergwelt pur
Das hochplateau der pale ist ein
einzigartiges gebiet: 50 quadratkilometer
nackter fels, auf über 2500 metern
höhe. Eine mondlandschaft umgeben
von hohen gipfeln. Das hochplateau war
einst die lagune mitten in einem uralten
atoll: die farbe der korallen kehrt beim
sonnenuntergang zurück, wenn die
pale sich rot verfärben.
