home | winter | sitemap | kontakt | webcam webcam

italian english deutsch

5 Empfohlene Routen

Vanoi-Seen

Höhenunterschied:+ 606
MeterGehzeit:4,30
StundenSchwierigkeitsgrad:schwarz

Der Calaita-See, einer der meistbesuchten Orte des Naturparks Paneveggio Pale di S. Martino, ist eine vortrefflicher Ausgangspunkt für zahlreiche Exkursionen. Er ist über eine bequeme Asphaltstraße erreichbar. Nachdem man das Auto auf dem Parkplatz am Seeufer gelassen und das herrliche Panorama genossen hat, geht man zweihundert Meter weit zurück und schlägt eine Forststraße ein, die zur Alm Grugola hochführt. Von dort aus folgt man dem Weg Nr. 358 durch das Grugola-Tal bis zu dem kleinen Giarine-See und Forcella Folga (1296 m). Auf dem Weg Nr. 347 zur linken Hand wandert man an der Cima Folga und der Cima di Grugola vorbei in den hochgelegenen Abschnitt des Pisorno-Tals und kommt dann zum gleichnamigen und legendären Pisorno-See (2227 m). Der Rückweg führt entlang des Pisorno-Tals auf dem Weg Nr. 347 bis zum Ufer des Calaita- Sees. Auf diesem Rundgang kann man den naturalistischen Reichtum dieses Gebietes, der durch den Zauber der beiden wunderschönen Bergseen gesteigert wird, in vollen Zügen genießen.

Im Herzen der Valcigolera

Höhenunterschied:+ 756
MeterGehzeit:4,30
StundenSchwierigkeitsgrad:schwarz

Eine herrliche Wanderung im Herzen eines der wildesten und unberührtesten Täler der Umgebung von San Martino di Castrozza. Der Rundgang beginnt in San Martino di Castrozza mit der Kabinenbahn Tognola, und in wenigen Minuten erreicht man die gleichnamige Hütte. Von dort aus wandert man entlang der Schotterstraße in Richtung der Alm Tognola di Siror, wo man sich an einem der spektakulärsten Ausblicke der Dolomiten erfreut: Von der Pale-Kette über die Vette Feltrine bis zum Lagorai. Kurz nach der Alm hält man sich linker Hand und kommt talwärts zum Weg Nr. 352 nach San Martino di Castrozza und Nr. 9 zur Alm Valcigolera. Schlägt man den Weg Nr. 9 ein, gelangt man über einen gemütlichen Pfad mit einem durchgehend wundervollen Ausblick auf die Pale di San Martino zur Alm Valcigolera. Hier kann eventuell eine Ruhepause eingelegt werden. Für den Rückweg kann man der bequemen Forststraße – Weg Nr. 8 oder 368 folgen –, die die ganze Valcigolera entlang führt, bis man zu einem Wegweiser zur Alm Fratazza gelangt. Hier verlässt man die Forstraße und folgt dem bequemen Weg entlang des Baches Valcigolera bis man zum Parkplatz der Kabinenbahn Tognola zurückkommt. Über den Weg Nr. 350 kann man direkt das Ortszentrum erreichen.

Velo della Madonna

Die Hütte kann über verschiedene Wege erreicht werden: Von Primiero aus erreicht man die Alm Zivertaghe über eine teilweise asphaltierte Forststraße, die an der ersten Serpentine über Valmesta von der Staatsstraße 50 abzweigt (3 km) oder von San Martino di Castrozza aus über die Forstraße der Camoi (3,5 km). Vom Parkplatz aus folgt man zu Fuß dem Weg Nr. 713, der das gesamte Vecia-Tal hochführt. Seit den 80er Jahren wird an dieser Quelle das Mineralwasser Idrea gewonnen. Die Hütte ist an duftenden Latschenkiefern vorbeiwandernd mühelos in 2 h 30 Minuten erreichbar.
Eine weitere Möglichkeit bietet der Weg Nr. 724, über den die Hütte in ca. 3 Stunden erreicht werden kann. Von San Martino di Castrozza aus geht man in Richtung Caffè Col und schlägt den Weg Nr. 724 des Roda-Tals ein. Im letzten Abschnitt nach Soraronz, wo die Schwebebahn der Hütte startet, nimmt man den Weg Nr. 713. Eine angenehme Alternative stellt auch der Pfad dar, der von San Martino aus dem hohen Weg des Roda- Tals folgt. Hier handelt es sich um die Nr. 721, über die man in ca. 3 Stunden zur Velo- Hütte gelangt, von wo aus man ein herrliches Panorama über das ganze Primiero-Tal genießt.
Alle drei Wege sind empfehlenswert und führen durch angenehm kühle Wälder, die von der majestätischen Pala di San Martino, den spitzen Campanili di Val di Roda und im letzten Abschnitt von den eleganten Formen der Cima Madonna dominiert werden.

Die Hochebene der Pale

Höhenunterschied:+ 400
MeterGehzeit:8/9
StundenSchwierigkeitsgrad:rot

Die Überquerung der Hochebene der Pale ist eine der schönsten Exkursionen der gesamten Alpenbogens, ein ca. 15 Kilometer langer Rundgang mit bescheidenem Höhenunterschied aber fortlaufendem Auf und Ab, der für geübte Wanderer geeignet ist, die sich auf Wegen und Steinen mühelos fortbewegen.
Von der Bergstation der Rosetta-Seilbahn (2580 m) aus erreicht man die gleichnamige Hütte und nach ein paar hundert Metern auf dem Weg Nr. 703 schlägt man den gut sichtbaren Weg Nr. 756 nach Garès ein. Dabei kommt man an beeindruckenden Geröllhaufen und einem der herrlichsten Szenarien der Alpen vorbei. 5 km lang folgen kleine Täler und Niederungen aufeinander und führen zu einer großen Grasmulde auf 2330 m, wo man auf den Weg Nr. 761 trifft, der nach Osten auf den Marucol führt (2362 m). Von dort aus schweift der Blick über das Garès-Tal. Nachdem man den Marucol-Pass hinter sich gelassen hat, muss man auf die Abzweigung achten – die sich nach nicht einmal hundert Metern auf einem Steinhügel befindet und – über die man auf Felsstufen nach Norden zurückgelangt und mit einem Höhenunterschied von ca. 300 Metern eine Einkerbung zwischen den Pale dei Balconi überwindet. Hier steht man vor einer unermesslichen Mondlandschaft aus Steinen. Nur wenige rote, weit voneinander entfernte Kennzeichnungen und hilfreiche Steinmännchen ermöglichen es, den Weg ausfindig zu machen, der sich in unendlichem Zickzack zwischen kleinen Tälern, Niederungen, Klüften und Graten durchschlängelt. Im Ort Tromba del Miel kreuzt man den Weg Nr. 768 und dann sieht man endlich in der Ferne den Gletscher der Fradusta. Hier werden die Kennzeichen auf einmal besser erkenntlich. Der Weg Nr. 707 und dann der Weg Nr. 709, der vom Pradidali-Pass herführt, bringen einen nach 10 Stunden anstrengender Wanderung zur Rosetta-Hütte zurück.

Das Val Canali

Höhenunterschied:+ 450
MeterGehzeit:4
StundenSchwierigkeitsgrad:schwarz
Piereni – Prato Cimerlo – Troi de Rodena – Portela del Pradidali – Malga Pradidali – Malga Canali – Sabbionade – Piereni.

Das Val Canali gilt als eines der schönsten Alpentäler und stellte den südlichen Zugang zur der Dolomitengruppe der Pale di San Martino dar. Der Weg beginnt am Parkplatz des Chalet Piereni: Nach dem Einbiegen in die ehemalige Militärstraße führt ein Anstieg in Richtung der Prati Fosna, der sich dann bis nach Prà Cimerlo mit dem Weg Tonadico- Cimerlo vereint (auf dem Weg befindet sich ein prächtiges Beispiel einer durch den Naturpark Paneveggio-Pale di San Martino durchgeführten Renovierung eines antiken Heuspeichers). Über einen ruhigen Waldabschnitt gelangt man über die Beore (Troge) auf einem ebenen Weg zu den Fòs de l’Ors. Nach einem kurzen Abstieg auf der Forststraße führt der Weg links inmitten von Schutthalden und Latschenkiefern weiter entlang der prächtigen Ostwand des Sass Maor, der für seine Kletterwände bekannt ist. Auf diese Weise gelangt man nach Portela (der von hier nach links führende Weg führt bis zur Berghütte Pradidali, 2278 m, hinauf). Auf einem Abstieg gelangt man in Kürze zur Abzweigung in Richtung der Almhütte Malga Pradidali (Ruinen), die aufgrund ihrer zahlreichen Wasserquellen bekannt ist. Über uns thronen die Bergwände des Sass Maor, der Cima Canali und des Campanile d’Ostio. Der geruhsame Weg führt bei zarten Wellenbewegungen des Waldes am Prato d’Ostio, den Prati Canali und der gleichnamigen Almhütte vorbei. Unser Weg endet zwischen den Tälern Val Pradidali und Val Canali. Von der Canali-Almhütte aus kann das einzigartige Schauspiel des Talschlusses beobachtet werden, in dem sich die Dolomitengipfel der Lastei, des Coro und des Sass d’Ortiga hervorheben. Von der Canali-Almhütte gelangt man über eine asphaltierte Straße und anschließend auf einem Schotterweg (Strada dei Convai) zurück nach Piereni.